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Netzwerk für Mobilität (NEMO): Gemeinsam mit neun weiteren Kommunen für die Mobilität der Zukunft


Was ist NEMO?

Wir sind Teil des Netzwerks für nachhaltige Mobilität Kandertal | Oberrhein (NEMO) und setzen damit Lösungen für die Mobilitätswende in Wittlingen um.

Als Netzwerk im ländlichen Raum richtet sich der Fokus auf die erste und letzte Meile -- die Mobilitätslücken zwischen verfügbaren Verkehrsoptionen und Zielorten. NEMO möchte diese Lücken mit einem erweiterten Mobilitätsangebot schließen und die Wege der Region auf nachhaltige Art verbinden.

Seit April 2023 tauschen wir uns mit neun weiteren Netzwerkkommunen aus, setzen Projektideen durch fachliche Beratung der Energieagentur Südwest um und erweitern unsere Mobilitätsangebote.

Mit etwa einem Drittel verursacht der Verkehr einen großen Anteil der Treibhausgasemissionen in der Region, davon entfallen 70% auf den motorisierten Individualverkehr. Hier wirkt NEMO als regionaler möglicher Hebel für den Klimaschutz und fungiert als Vorreiter darin, wie ländliche Kommunen ihre nachhaltige Zukunft aktiv gestalten können.

Die Energieagentur Südwest übernimmt das Netzwerkmanagement, entwickelt Workshops, begleitet die Durchführung von Maßnahmen und knüpft Kontakte.

Teilnehmende Kommunen

Wittlingen bildet mit neun weiteren Städten und Gemeinden ein Netzwerk zur Lösung von Mobilitätsanforderungen:

Logo mit Aufschrift 'Netzwerk für Mobilität' und 'Nachhaltige Entwicklung Kandetal | Oberrhein'

Kernstücke von NEMO

Die teilnehmenden Kommunen auf einem Teil einer Landkarte grün gekennzeichnet

Als Gemeinde Wittlingen haben wir uns im Rahmen des Projekts für die folgenden zu untersuchenden Schwerpunkte ausgesprochen:

  • Radverkehr – sichere Infrastruktur
  • Mobilstationen – die Kombination von Mobilitätsangeboten/-dienstleistungen an einem Ort, z. B. Haltestellen mit Fahrradreparatur, Leihfahrrädern, Packstation, Lebensmittelautomat
  • Ladeinfrastruktur – öffentliche Ladestellen zur Stärkung der E-Mobilität
  • Fußverkehr – sichere Fußwege/Querungsmöglichkeiten der Hauptverkehrsachsen
  • Carsharing – als klimaschonende Alternative zum privaten Pkw
  • Ortsmitte – eine verkehrsberuhigte Umgestaltung bietet eine höhere Lebens-/ Aufenthaltsqualität

Zu den genannten Schwerpunkten erscheinen begleitende Artikel über neue Mobilitätsangebote unterhalb der Überschrift „Alles Wissenswerte aus dem Netzwerk“ oben auf dieser Seite.

Mitwirkende und Förderung für NEMO

Neben den teilnehmenden Kommunen besteht das Netzwerk aus regional Agierenden, die NEMO fachlich und finanziell fördern.

NEMO erhält Förderung von der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Zusätzliche Mittel kommen aus den Strukturfördermitteln des Landkreises Lörrach, durch den Verein Agglo Basel und vom Regionalverband Hochrhein-Bodensee. Darüber hinaus profitieren die Kommunen von der fachlichen Beteiligung des Landkreises Lörrach, Agglo Basels und Regionalverbands Hochrhein-Bodensee.

Die Ausgaben des Netzwerkes für alle teilnehmenden Kommunen belaufen sich auf etwa eine halbe Million Euro für drei Projektjahre bis April 2026. Hierin enthalten ist die fachliche, individuelle Beratung der Kommunen überwiegend durch die Energieagentur Südwest sowie die Teilnahme am Netzwerk. Die zehn Kommunen setzen als Netzwerk Mobilitätsprojekte wie beispielsweise Ladeinfrastruktur und Carsharing um und treffen sich alle drei Monate zum Austausch. Die für die Realisierung der Mobilitätsprojekte zu erwartenden Kosten sind nicht in der Summe von 500.000€ enthalten.
Die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz deckt 60% der Summe, die Kommunen übernehmen einen Eigenanteil von 40%. Jede Kommune hat sich im Rahmen der fachlichen, individuellen Beratung für ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Paket entschieden.

Frühes Engagement zu nachhaltiger Mobilität im Landkreis

Bereits 2016 engagierten wir uns mit weiteren Gemeinden im Kandertal und am Oberrhein in diversen Mobilitätsworkshops. Mit dem Korridorbericht Oberrhein/Kandertal bekundeten wir die Absicht, die Verkehrsbelastung in den Gemeinden zu senken.

Im Zeitraum 2018 bis 2020 erarbeiteten wir mit den Gemeinden Binzen, Kandern, Rümmingen, und Schallbach sowie den regional agierenden Partnern Agglo Basel, Landkreis Lörrach und Regionalverband Hochrhein Bodensee das Raumkonzept Kandertal 2040 mit den Schwerpunktthemen Landschaft, Siedlung und Verkehr. Das Raumkonzept enthält Leitvorstellungen für die Zukunft des Kandertals.

Am 8. Juni 2021 unterzeichneten wir eine Charta zum Raumkonzept. Mit dieser Charta bekräftigen wir den Willen zur Realisierung der Maßnahmen des Raumkonzepts.

2022 veranstaltete der Regionalverband Hochrhein-Bodensee im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und dem Kandertal als ausgewählte Region Beteiligungsworkshops zur nachhaltigen Mobilitätsentwicklung für Bürgerinnen und Bürger des Kandertals.

Weiterführende Informationen zur Entwicklung von NEMO finden Sie hier

Weitere Unterstützung für Mobilität

Das Kompetenzzentrum Mobilitätspunkte (KOMO) des Landkreises Lörrach unterstützt uns zusätzlich in den Schwerpunkten Carsharing, Mobilstationen und Bike & Ride.

Fragen und Anregungen sind uns willkommen

Schreiben Sie gerne der Energieagentur Südwest: nemo@energieagentur-suedwest.de

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Amts-/Mitteilungsblatt

Unter dem folgenden Link finden Sie das Mitteilungsblatt des Gemeindeverwaltungsverbands Vorderes Kandertal: